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Der Versuch von Franck und HertzVersuchsaufbau:
In einem evakuierten Glaskolben befindet sich das Edelgas Neon. An der
Glühkatode werden Elektronen emittiert, die durch das elektrische Feld
zwischen der Katode und der Gitterelektrode A und danach zwischen A und B
beschleunigt werden. Zwischen B und C wird eine Bremsspannung UB
angelegt, welche die Elektronen welche Neon-Atome gestoßen haben von den
anderen trennt. Mit Hilfe eines Messverstärkers und eines Messgeräts
wird die Stomstärke zwischen B und C quantitativ gemessen. Es kommen
natürlich nur die Elektronen durch, die vor B eine Energie
größer der Bremsenegie haben die sie zwischen B und C erfahren.
Außerdem werden die Spannungen gemessen.
Beobachtung:
Ab einer Beschleunigungsspannung von ca. 20 V zeigt sich nahe dem Gitter
ein Leuchten. Mit höherer Spannung verlagert sich der leuchtende Bereich in
Richtung Katode. Ab ca. 40 V entsteht am Gitter ein zweiter leuchtender Bereich
der bei weiterer Erhöhung der Spannung ebenfalls in Richtung Katode
wandert.
Erklärung:
Durch die Beschleunigung im Feld zwischen Katode und Gitter erhalten die
Elektronen die kinetische Energie Ekin = eUB. Bei
ca. 20V ist die kinetische Energie erreicht, die zu der beobachteten ersten
Leuchterscheinung führt. Die Elektronen übertragen die Energie an
Neonatome, die dadurch in einen Zustand höherer Energie gelangen. Man
bezeichnet diesen Vorgang als energetische Anregung.
Erhöht sich die Spannung UB, dann verfügen die
beschleunigten Elektronen am Gitter über eine höhere kinetische
Energie. Die Energie zur Anregung der Neon-Atome ist dann bereits vor Ende der
Beschleunigungsstrecke erreicht. Deshalb verlagert sich der Ort des Leuchtens.
Da die Elektronen danach wieder von neuem im elektrischen Feld beschleunigt
werden, wiederholt sich dieser Vorgang bei höherer Spannung. Die
beobachtete Schichtung entsteht.
Versuchsdurchführung:
Versuch mit dem t-y-Schreiber:
Hier wird die Spannung nahezu linear von einem Steuergerät gesteigert,
und die Stromstärke von einem t-y-Schreiber aufgenommen.
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